Die Angelmesse im NordenDie Angelmesse im Norden

Experten der Angelszene

Treffen Sie bekannte Persönlichkeiten der Angelszene,
genießen Sie deren Vorträge und halten ein Fachgespräch mit ihnen!

Michael Kahlstadt
Geht es um erfolgreiches Angeln an Forellenseen, fällt unweigerlich Michaels Name. Beim Magazin „Angelsee aktuell“ ist Michael Kahlstadt regelmäßiger Autor, und seit nunmehr 12 Jahren erscheint in der „AngelWoche“ seine Kolumne „Fit für den Forellensee“.

So hat es in vergangener Zeit viele Innovationen gegeben, die auf Michaels Bestreben zurückführen, Techniken in dieser Sparte der Angelei weiter zu verfeinern und zu optimieren. Sein YouTube Kanal „MikesBigTrouts“ gehört mit fast 5 Millionen Klicks zu den erfolgreichsten Kanälen der Branche überhaupt. In seinem Vortrag auf der Messe Lingen wird Michael auch diesen Big Trouts auf die Schuppen rücken.

Das Zauberwort der Branche heißt momentan „Spoons“. Ursprünglich in Japan entwickelt, hat der Trend in Italien einen regelrechten Hype ausgelöst. Auch bei uns gehen Forellen natürlich auf Spoons - Michael erklärt in seinem Vortrag alles über den Umgang mit diesen ultraleichten Spinnködern.   Foto: M. Kahlstadt

Thema des Vortrags:
Modern am Forellensee – Ultraleicht angeln mit Spoons



Dietmar Isaiasch

Nachdem wir diesen vielbeschäftigten Raubfisch-Experten aus Termingründen während der letzten Messen nicht buchen konnten, ist er in diesem Jahr wieder auf der großen Vortragsbühne in Lingen zu erleben!

Über Dietmar müssen eigentlich nicht viele Worte verloren werden, soviel sei aber doch erwähnt: Der Welt- und Europameister verblüffte immer wieder mit spektakulären Neuentwicklungen bei der Ausübung seines Berufs. Gängige Techniken beim Fang von Hecht, Zander und Barsch sind natürlich auch bei ihm Basis des Erfolgs, jedoch wartet Dietmar Isaiasch gerne mit kleinen entscheidenden Veränderungen auf, die „am Ende des Tages“ den Unterschied ausmachen.

Seien Sie gespannt auf seinen komplett neuen Vortrag, in dem er auf Entwicklungen eingeht, die während seiner bisherigen Zeit als Raubfischangler kamen - aber auch wieder in Vergessenheit gerieten. Sein Motto lautet heutzutage: „Back to the roots!“  Foto: Dietmar Isaiasch

Thema des Vortrags:
„Kunstköder - back to the roots“
Die Bilanz des Raubfischanglers Dietmar Isaiasch nach 40 erfolgreichen Jahren

 

Holger Sauvagerd
Holger Sauvagerd angelt gezielt seit 10 Jahren auf Karpfen. Wohnhaft in der Grafschaft Bentheim, verfügt der Spezialist über eine Vielzahl von Fließ- und stehenden Gewässern, die seine Aufmerksamkeit erweckt haben. Neben Gewässern der nahe gelegenen Niederlande gehört auch der kleine Fluss Vechte zu seinen absoluten Lieblingszielen.

Gerade die Vielseitigkeit ist daher eine Stärke Holgers, der seit einigen Jahren für die Firma Maiden Baits als Teamangler tätig ist. Seine Hauptkompetenz sind kurze Ansitze. Hierbei bedient er sich speziell angepasster Methoden, um erfolgreich auch schwergewichtige Exemplare überlisten zu können. Seine Rezepte für „eine schnelle Nacht“ wird er in seinem Vortrag erklären.
Foto: Holger Sauvagerd


Thema des Vortrags:
Karpfengewässer im Dreieck Emsland-Grafschaft-Niederlande:
meine Methoden für schnellen Erfolg


Bertus Rozemeijer
Was für Dietmar Isaiasch gilt, ist für Bertus Rozemeijer seit einigen Jahrzehnten ebenfalls Programm! Das „Angelgenie aus Holland“ ist der Urheber solcher Techniken wie „Vertikalangeln“ oder „Angeln mit Dropshots“. Dass Rozemeijer auch heute ständig an Verbesserungen seiner Entwicklungen arbeitet, beweist er in vielen neuen Innovationen.

Das Thema seines diesjährigen Vortrags ist doppelt interessant, denn „Double Techniques“ stehen auf dem Programm. Was das bedeutet? Folgendes schrieb Bertus dazu in einer Mail an uns: „Es gibt Angelspots, die von vielen Anglerinnen und Anglern ganz einfach ignoriert werden, wenn ihre übliche Art der Angelei dort nicht funktioniert.

Mir ging es früher ähnlich, bis ich mich fragte, was ich vielleicht übersehe!
So fing ich an, zusätzlich eine andere Technik an diesem Spot auszuprobieren – und plötzlich hatte ich Erfolg!“

Bertus hat nach eigenen Angaben 50 Tipps anzubieten, wie Angelergebnisse auf Raubfische besser werden. Man darf gespannt sein, denn der sympathische Holländer ist eine echte Kapazität und seine hohe fachliche Kompetenz macht ganz einfach Spaß!   Foto: Bertus Rozemeijer

Thema des Vortrags:
Doppel-Techniken: doppelte Chancen!
 

Horst Hennings
Als Horst Hennings vom NDR angesprochen wurde, die Sendung „Rute raus, der Spaß beginnt!“ zu moderieren, war er bis dahin hauptsächlich als einer der erfolgreichsten Angler Deutschlands bekannt.

Einige Deutsche Meisterschaften und Europameister-schaften standen zu Buche, vor allem in der Sparte Meeresfischen hatte sich Horst einen Namen gemacht. Für die Macher des NDR war es seinerzeit genauso wichtig, einen Menschen vor der Kamera zu haben, der mit anderen Menschen umzugehen weiß.

Horst mit einem Gewinner beim Saltstraumen-Festival 2017,
zusammen mit Sven Klör von „Angelreisen Hamburg“

Genau das kann Horst, daher ist die Sendung auch so beliebt, dass im vergangenen Herbst bereits die 7. Staffel erfolgreich gesendet wurde. Auf der diesjährigen Angelmesse präsentiert Horst Hennings ein „Best of …“ aller bisherigen Staffeln.

Ein besonderer Schwerpunkt wird hierbei die Meeresangelei im Flensburger Raum sein, aber auch Reviere in Polen, Norwegen und Italien stehen im Fokus. Auf den Erfolg der Sendung angesprochen, sagte Horst: „Wir zeigen Angeln, wie es wirklich ist! In DVDs, oder auch in anderen Fernsehformaten oder Angelmagazinen, werden hauptsächlich besondere Fangtage mit großen Fischen dokumentiert. Das gibt es bei uns auch. Allerdings zeigen wir gerne Ausfahrten und Angeltage, an denen es ganz normale Fänge gibt – und besonders den Spaß, den man dabei trotzdem haben kann.“

Dass Horst sich auch auf großen Bühnen mehr als achtbar schlägt, bewies er während seines ZDF-Auftritts bei Markus Lanz im April 2017.

In seiner lockeren, kompetenten Art brachte er einem Millionen-Publikum nahe, warum wir alle unser Hobby so lieben!   Foto: Horst Hennings

Thema des Vortrags:
Highlights aus: „Rute raus, der Spaß beginnt“ zum Thema Meeresangeln

 

Ralf Kanstorf
Dass Ralf ein Spezialist beim Fang kapitaler Lachse und Meerforellen ist, bewies er in den vergangenen Jahren mit vielen beachtlichen Fischen in Norwegen, Deutschland und Dänemark. Den abgebildeten Lachs von 7,8 kg fing er 2017 in der Skjern Au.

Dänemarks Auen mit anadromem Lachsbestand gehören hierbei, neben einigen aussichtsreichen deutschen Auen, zu seinen bevorzugten Heimatrevieren. Die geografische Lage macht es möglich, denn Ralf wohnt in Hamburg. Er kennt eine Vielzahl dieser Gewässer bestens, und seine Empfehlungen versprechen bei erstaunlich geringer Gebühr für Angellizenzen gute Aussichten auf Erfolg.

Der Vortrag auf der Faszination Angeln bietet einen guten Überblick über Fangmöglichkeiten, Methoden und Buchungsvoraussetzungen. Mit einer Menge Tipps, auch zu Übernachtungsmöglichkeiten, lohnt sich sein Vortrag für jeden Fan der Angelei auf Lachse und Meerforellen. Zu weitergehenden Fragen sprechen Sie Ralf gerne auf dem Stand des Salmo Verlags an, hier signiert er auch gerne sein Buch! Foto: Ralf Kanstorf

Thema des Vortrags: 
Reines Silber: Meerforellen und Lachse in Deutschlands und Dänemarks Auen

 

Jörg Rubbers
Nachdem Jörg auf der letzten Messe das Thema „Deadbaiting“ behandelte, wird er in diesem Jahr zu einem Trend referieren, der in letzter Zeit große Beliebtheit erlangt hat: Barben angeln! Für welchen Angler ist es kein Ziel, einmal mit einer Barbe von mehreren Kilo in Kontakt zu kommen? Große Barben sind in strömungsreichem Wasser ausdauernde Kämpfer und kein Drill ist wie der andere. Hierzulande ist die Angelei mit Feederruten eine übliche und erfolgreiche Methode, um Barben zum Anbiss zu bewegen. Dabei wird häufig ein treibender Futterkorb eingesetzt. Jörg nimmt in seinem Vortrag die englische Variante der Barbenfischerei unter die Lupe.

Bei dieser eigenständigen Methode bedient man sich Ruten von zumeist 12 Fuß, dabei werden mit einer Laufmontage kleine Boilies oder Pellets angeboten, um die kampfstarken Fische an meine Rute zu bekommen. Einen wichtigen Köder kann man ebenfalls als „klassisch englisch“ bezeichnen, denn Frühstücksfleisch reizt die Sinnesorgane der Bartelträger ungemein!

Jörg zur Barbenfischerei: „Äußerst spannend und sehr kurzweilig – eigentlich Karpfenangeln "Light" mit deutlich mehr Kontakten!“  Foto: Jörg Rubbers


Thema des Vortrags:
Barben angeln – der neue Hype


Sven Weide

Um verdienter Autor des Magazins Kutter&Küste zu werden, sind langjährige, außergewöhnliche Fähigkeiten im Bereich des Meeresangelns nötig.
Sven Weide erfüllt diese Kriterien seit geraumer Zeit, außerdem gründete er vor einigen Jahren das Arctic-Sea-Team. (www.arctic-sea-team.com)

Sven hat viel Erfahrung beim Meeresangeln in Norwegen gesammelt und wird in seinem Vortrag über die Heilbuttfischerei im Norden des Landes berichten. Nicht nur seine Methoden funktionieren hierbei von „leicht bis schwer“, wie man an seinen Fangfotos sieht!   Foto: Sven Weide

Thema des Vortrags:
Passion Heilbutt – von leicht bis ganz schön schwer

 

Thomas Klefoth
Geboren 1978 im Landkreis Osnabrück, angelt Thomas bereits „seit er laufen kann“. Nach seinem Abitur absolvierte er ein Studium der Fischerei-wissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin. Seit 2012 ist Thomas (seit 2017 Dr. Thomas Klefoth!) hauptamtlicher Fischereibiologe beim Anglerverband Niedersachsen e.V. Sein Beruf ist gleichzeitig seine Passion, und so darf man sich auf einen höchst informativen, aber auch unterhaltsamen Vortrag freuen! Schon auf der letzten Messe war Thomas mit einem Vortrag zum Thema „Anfüttern“ zu erleben. Dieser Vortrag war übrigens bestens besucht und die begeisterten Zuhörer konnten eine Menge wertvolle Informationen hieraus mitnehmen.

In diesem Jahr referiert Thomas zum Forschungsprojekt „Baggersee“, das seit etwa 1 ½ Jahren läuft.

Thema des Vortrags:
„Baggersee-Projekt“


Foto: Florian Möllers / AVN

Übersicht Baggerseeprojekt - worum geht’s genau?
„Baggersee“ ein Verbundprojekt aus Wissenschaft und anglerischer Praxis und forscht zur Bedeutung und Aufwertung kleiner künstlicher Standgewässer im Rahmen der nationalen Biodiversitätsstrategie.

Warum das alles?
Kleine Wasserkörper werden von der Wasserrahmenrichtlinie nicht beachtet. In Form von Baggerseen machen diese in Niedersachsen aber einen Großteil der Gewässerfläche aus und zahlreiche anglerische Aktivitäten finden an ihnen statt.

Was ist das Ziel?
Unsere Mission ist es, die Artenvielfalt in kleinen Baggerseen zu fördern. Forschende und Vertreter der niedersächsischen Anglerschaft führen gemeinsam lebensraumverbessernde Maßnahmen in den unterschätzen Refugien durch und überprüfen diese wissenschaftlich. Die Angelvereine werden mit praktischen und fischereiwissenschaftlichen Hilfestellungen begleitet, so dass sie ihre Gewässerhege künftig eigenständig nachhaltiger gestalten können.

Was ist der Nutzen?
Die Aktionen sollen nicht nur Fischen, Vögeln, Amphibien, Libellen, wirbellosen Wasserlebewesen und Pflanzen zugutekommen. Auch der Mensch profitiert von der Steigerung des ästhetischen und fischereilichen Werts seiner Erholungsgebiete am Wasser.

Wer sind die Partner?
BAGGERSEE wird vom Berliner Leibniz-Institut für Gewässerökologie (IGB) und Binnenfischerei (Prof. Dr. Arlinghaus Verbundkoordinator, Dr. Christian Wolter) geleitet. Partner sind die Technische Universität Berlin (Bearbeiter Dr. Jürgen Meyerhoff) und der Anglerverband Niedersachsen e.V. (Bearbeiter Dr. Thomas Klefoth und Dr. Matthias Emmrich). Das Projekt wird gemeinsam gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), sowie das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) (Förderkennzeichen 01LC1320A, 01LC1320B und 3514685C20). Das BMBF fördert dieses Projekt als Forschung für Nachhaltige Entwicklungen (FONA).

Wo findet das Baggerseeprojekt statt?
Insgesamt 20 AVN-Mitgliedsvereine, ein Naturschutzverein und zwei Privatpersonen stellen insgesamt 31 Gewässer für das Projekt zur Verfügung. In vier Baggerseen wird Totholz eingebracht, weitere vier Gewässer werden zusätzlich eine neue Flachwasserzone erhalten und ein weiteres Seenquartett erhält Fischbesatz. Die Wirkung dieser Maßnahmen wird dann über vier Jahre verfolgt und verglichen mit vier Kontrollseen unter voller Beangelung sowie vier völlig ungenutzten Baggerseen ohne menschliche Nutzung. An nochmals elf Gewässern werden einmalig Befischungen durchgeführt und Managementpläne für Angelvereine erstellt um die Auswirkungen unterschiedlicher Strukturgüte und Bewirtschaftung auf die Fischbestände erfassen zu können. Fördersumme: ca. 1,9 Millionen Euro


 

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